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Abb.: Die geschäftsführenden Direktoren der OIKOPOLIS-Tochterbetriebe bei der Überreichung der Symbolschecks (v.l.n.r.): Sigmund Walbaum (NATURATA) mit IBLA-Direktorin Dr. Stéphanie Zimmer, Patrick Kolbusch (BIOGROS) mit Bio-Lëtzebuerg-Direktorin Daniela Noesen sowie Änder Schanck, OIKOPOLIS-Vorstandsvorsitzender und Administrateur délégué von OIKOPOLIS Services.

OIKOPOLIS: Wir kompensieren unseren CO₂-Fußabdruck

1.7.2019


Bereits zum 6. Mal in Folge leisten die OIKOPOLIS-Betriebe auch 2019 einen freiwilligen Ausgleich für die Schadstoff-Emissionen, die im jeweils letzten Geschäftsjahr der Ökobilanz durch ihre Tätigkeit verursacht wurden und trotz aller Anstrengungen um nachhaltige Prozesse nicht vermieden werden konnten. Bezugsjahr war diesmal das Geschäftsjahr 2017.

Berechnungsgrundlage ist die seit 2008 jährlich vorgelegte CO₂-Bilanz der OIKOPOLIS-Gruppe, die die negativen Begleiterscheinungen der OIKOPOLIS-Aktivitäten mithilfe einer auf wissenschaftlicher Basis maßgeschneiderten Software in CO₂-Äquivalente umrechnet. Für jede Tonne dieser Einheit zahlen BIOGROS, NATURATA und OIKOPOLIS Services 20 Euro an unabhängige Institutionen, die sich dem Klimaschutz, vor allem in Luxemburg, widmen, indem sie die Biolandwirtschaft fördern (vgl. Hintergrundinfo am Textende).

Bei einer CO₂-Bilanz von 1.758 to CO₂äq in 2017 entspricht dies einer Summe von insgesamt 35.160 Euro, die die genannten OIKOPOLIS-Betriebe zu gleichen Teilen an die bereits bewährten Empfänger spendeten. Jeweils 11.720 Euro entfielen dabei auf Bio Lëtzebuerg asbl, bezahlt durch BIOGROS, während NATURATA dieselbe Summe an das Institut fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg asbl (IBLA) überwies. Die zentrale Dienstleistungsgesellschaft der OIKOPOLIS-Betriebe, OIKOPOLIS Services (vormals OEkimmO) S.àr.l., wiederum übernahm die Patenschaft für das letzte Drittel der Ausgleichszahlungen und leistete eine Zahlung in Höhe von ebenfalls 11.720 Euro an die Landwirtschaftliche Sektion des Schweizer Goetheanums.

Die entsprechenden Symbolschecks wurden am 1. Juli in Munsbach überreicht.

Hintergrund:

Zahlreiche Studien belegen die Klimaschutzwirkung der Bio-Landwirtschaft. Diese beruht auf mehreren Säulen. So erhält biologischer Landbau Boden- und Grundwasserqualität und kann insbesondere die Luftqualität nachhaltig verbessern, weil ein humusreicher Boden ungleich mehr Kohlenstoff speichert und CO₂ bindet als ein ausgelaugter Untergrund. Hinzu kommt die generell positive Klimabilanz biologisch erzeugter Lebensmittel gegenüber konventionellen Vergleichsprodukten.

Mehr zum Thema in den Untermenüs Nachhaltigkeit/Ökologie und Kompensation.